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SquashFS ist ein freies (GPL) komprimiertes Dateisystem für GNU/Linux Betriebssysteme, welches nur lesbar ist. SquashFS komprimiert Dateien, Inodes und Verzeichnisse, und unterstützt zur besseren Komprimierung Blockgrößen bis zu 64K.
Der Zugriff darauf erfolgt über ein Kernel-Modul, als Virtuelles Dateisystem. SquashFS als universelles aber nur lesbares Dateisystem als Alternative zu komprimierten Verzeichnisstrukturen, oder in Anwendungen, in denen nur eine geringe Speicherkapazität vorhanden ist wie zum Beispiel in eingebetteten Systemen gedacht.
Squashfs speichert die komplette Benutzer- und Gruppenerkennung (UID/GID) und die Zeit der Dateierstellung. Theoretisch werden Dateien bis zu 16 Exabyte (264 Bytes) unterstützt. Je größer die Blockgröße gewählt wird, desto höher sind die Kompressionsraten. Dateien, die mehrfach vorhanden sind werden nur einmal gespeichert.
Es werden Big- und Little-Endian Architekturen unterstützt. Es existieren Patches, die Unterstützung für LZMA hinzufügen, das wesentlich bessere Komprimierungsverhältnisse als gzip erlaubt. Der Autor von squashfs hat diese Patches bisher jedoch nicht aufgenommen da er denkt, dass diese, solange LZMA noch nicht im Kernel unterstützt wird, die Integration von squashfs in den Linux Kernel erschweren.
SquashFS: Komprimiertes Dateisystem sprengt 4-GByte-Grenze
Die Version 3.0 von SquashFS nun auch für Live-DVDs geeignet. Das im Embedded-Linux-Bereich und für Live-CDs eingesetzte Dateisystem SquashFS unterstützt jetzt in der Version 3.0 Dateisysteme und auch einzelne Dateien mit einer Größe über 4 GByte. Das recht neue Read-only-Dateisystem SquashFS mit integrierter Komprimierung konnte sich wegen seiner einfachen Handhabung sowie hoher Kompression und Geschwindigkeit schnell im Embedded-Umfeld und bei Live-CDs etablieren.
Vor allem gegenüber der zuvor verwendeten Lösung, normale Dateisysteme auf einem komprimierten Loopback-Device abzulegen, wie es bei "Poppelix" noch der Fall ist, hat SquashFS erhebliche Vorteile in Sachen Leistung. Einzig die Beschränkung auf Dateien mit maximal 4 GByte sowie einer Gesamtgröße von 4 GByte waren für einige Anwendungen ein Problem, insbesondere Live-DVDs taten sich damit schwer.
Mit der Version 3.0 entfällt nun diese Einschränkung: Dateien sowie das Gesamtsystem können jetzt 2^64 Byte, das heißt 4 Exabyte, belegen. Gleichzeitig bringt die neue Version aber noch weitere Funktionen mit, wie die Unterstützung von Hard-Links. Die Verzeichniseinträge für das aktuelle sowie das vorherige Verzeichnis werden jetzt ebenfalls generiert.
Das bisherige Verhalten irritiert jedoch nur wenige, alte Unix-Programme, die am Anfang jedes Verzeichnisses diese Einträge erwarteten und einfach die ersten zwei Einträge überspringen. Aufgenommen wurden zudem Optimierungen für Dateien über 256 MByte, auf die jetzt schneller zugegriffen werden kann. SquashFS wird immer häufiger in Embedded-Sytemen für die Speicherung der Firmware bestehend aus Linux-Kernel und Applikationsdateisystem sowie vielen Live-CDs verwendet.
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